Startseite Grusskarten News Impressum Gästebuch

Die Akazienratten (Thallomys paedulcus)
Einfach supersüss!


Tabelle der wichtigsten Infos
Diese süssen Exoten stammen ursprünglich aus Afrika, wo sie von Äthiopien über Angola bis nach Süd-Afrika zu finden sind. Sie leben in Familiengruppen auf Akazienbäumen, die ihnen Schutz und Nahrung bieten. In freier Natur bekommt man die scheuen und nachtaktiven Ratten eher selten zu Gesicht, weshalb sie auch noch relativ unerforscht sind.

Unsere 3 Kobolde haben wir am 21.09.2008 von jemandem erhalten, der sich auf Reptilien spezialisieren wollte und deswegen für die Kleinen ein neues Zuhause suchte. Zu dieser Zeit waren sie ca. einen Monat alt und uns gegenüber noch recht schüchtern. Doch das legte sich schnell als sie merkten, dass wir regelmässig ein Leckerlie für jeden mitbrachten - in Form eines apettitlichen Mehlwurms. Mittlerweile klettern sie sogar freiwillig auf die Hand.

Akazienratten bleiben immer etwas schreckhaft, lassen sich -wenn überhaupt - nur kurz streicheln und können auch ganz schön kräftig zubeissen. Das ist auch der Grund, warum diese süssen Tierchen nicht in Kinderhände gehören.

Leider ist es schwer hier in Deutschland an die Akazienbäume Acacia tortilis oder Acacia xanthophloea ran zu kommen. Freilebende Akazzienratten ernähren sich hauptsächlich von deren Knospen, Blättern, Beeren, Rinden, Samen und Wurzeln. Glücklicherweise kann man die süssen Tiere auch gut mit einem Gemisch aus Wellensittich- und Kanarienvogelfutter und Obst wie Bananen, Melonen oder Äpfelchen füttern. Als Leckerlie gibt es schonmal ein Rosinchen und hin und wieder Mehlwürmer für alle. Tierische Nahrung in Form von Jungvögeln und Insekten wird auch in freier Natur nicht verschmäht.

Das Terrarium der Akazienratten ist 80x40x80cm gross und ausgestattet mit vielen Klettermöglichkeiten aus Haselnussästen und Hanfseilen. Außerdem haben wir ein Laufrad hineingestellt, das von allen Tieren regelrecht geliebt wird, da sie so ihrem Bewegungsdrang nachgehen können.

Um den Rattis Aufgaben zu geben, lassen wir sie z.B. Mehlwürmer aus einer einseitig verschlossenen, hängenden Klopapierrolle angeln, verstecken Obststückchen im Geäst und gestalten das Terrarium immer mal wieder um. Abwechslung wird von den Rattis sehr begrüßt.

Zum Anfang

Zusammenfassung der wichtigsten Informationen

Herkunft: Savannen im östlichen bis südlichen Afrika
Grösse: 10-15cm und 15-20cm Schwanz
Aussehen: Schwarze Gesichtsmaske, grau-braun, manchmal gescheckt
Lebensdauer: 3 bis 6 Jahre (?)
Geschlechtsreife: Ab ca. 100 Tagen
Sozialverhalten: Gesellig!!!
Aktivitätsphase Dämmerungs- und Nachtaktiv
Besonderheit: Die Tiere sind noch relativ unerforscht. In der Natur findet man sie in Akazien, nämlich hauptsächlich im Regenschirmbaum (Acacia tortilis) und im Gelbfieberbaum (Acacia xanthophloea), die auch den größten Teil ihrer Nahrung ausmachen.
Unterbringung: Großes Terrarium oder Voliere mit den Mindestmaßen 80x40x80cm (LxBxH), besser noch höher! Bei zahmen Tieren ist auch Freilauf in der Wohnung zu begrüßen, allerdings sollte der Käfig als Zufluchtsort immer offen bleiben!
Einrichtung: Sehr viele Klettermöglichkeiten, am Besten Obsthölzer, Weiden- oder Haselnusszweige, weil die auch gerne benagt werden! Dazu eine, oder besser mehrere Höhlen zum Verstecken, wie z.B. umfunktionierte Vogelnistkästen... Kein Kunststoff, denn alles wird angenagt!
Bodengrund: Kleintiereinstreu, Sandbox
Ernährung: An das natürliche Futter, nämlich Akazienbäume ranzukommen, ist hier in Deutschland leider nicht einfach, glücklicherweise nehmen die Ratten aber auch gern ein Gemisch aus Wellensittich-, Papageien- und Rattenfutter an, dazu gern süsses Obst und Gemüse, Hirsekolben, Ei, Katzentrockenfutter, Igelinsektenfutter, ... Besonderes Leckerlie sind Mehlwürmer, damit kriegt man jede Ratte rum!
Sonstiges: Die Ratten sind keine Kuscheltiere und nur bedingt für Kinder geeignet. Manche Ratten beissen auch schonmal recht schmerzhaft zu.